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Stimmen aus der Wildnis

Auf der Fahrt nach Fort Wayne, Indiana, passierten wir die Bundesstaaten New York, Pennsylvania und Ohio. Buffalo und Cleveland sind eher unspektakulär. Ortsnamen wie Rom und Amsterdam werden seltener, stattdessen liest man viele indianischen Ursprungs. Klima und Landschaft verändern sich deutlich. Hier, südlich des Erie-Sees, wird viel Wein angebaut und es gibt Keltereien und Weinstraßen.

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Die Auswahl ist groß, obwohl auch hier im Supermarktregal die kalifornischen Weine dominieren. Wir haben einen sehr guten Rotwein aus der Great Lakes Region getrunken.

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Wir fahren jetzt weg von den Seen nach Indiana hinein. Ein typischer Agrarstaat: viel, viel Mais, aber auch Soja wächst hier. Die Autobahnen sind klasse.

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Fort Wayne ist eine der wenigen größeren Städte hier und an sich keine Reise wert. Typisch amerikanisch-ausgestorbenes Stadtzentrum mit Bürogebäuden und jeder Menge Kirchen. In der Allen County Public Library werden die US-Censusdaten seit 1790 aufbewahrt, sie ist damit das zweitgrößte Genealogie-Forschungszentrum Nord-Amerikas, nach dem in Salt Lake City bei den Mormonen.

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Wir machen Station, als Zwischenstopp auf dem Weg nach Illinois, denn hier gibt es eine besondere Kinder-Attraktion: einen der besten Zoos der USA, laut großer Eltern-Zeitschrift. Und den haben wir natürlich besucht.

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Das wirklich große Gelände ist in mehrere Ökosysteme aufgeteilt. In Afrika kann man faule Löwen und ulkige Geier sehen. Großes Glück bei den Giraffen: im Gehege spielten zwei Giraffen-Kinder.

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Unser persönliches Highlight war, dass wir die Tiere mit frischen Salatblättern anlocken und sogar füttern durfte.

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Skurril, aber interessant war das Karussel der gefährdeten Arten. Die Amerikaner lieben ja Bildung, wenn sie amüsant verpackt ist und so ritten Charlotte und Moritz auf einem Amur-Tiger, von dem es nur noch 250 Exemplare geben soll und einem Großen Panda.

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Ausserdem konnte man noch Boot und Eisenbahn fahren und in einer Schwebebahn einige Tiergehege von oben sehen.

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Nachmittags gehen wir noch in den Pool. Da haben sich die Kinder besonders drauf gefreut, die trotz stundenlangem Laufen immer noch nicht müde sind. Premiere: Mattis geht baden -- und macht sich prima!

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Wir haben die Nase voll von Dinern und kaufen Abendessen ein. Das "Brot" verdient zwar seinen Namen nicht, aber frisches Gemüse ist tausendmal besser als "Chicken Fingers". Die Fahrt über Indianapolis nach Springfield (Illinois) ist nicht ganz so weit, dafür soll es morgen sehr heiß werden.

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