Live free or die, Meiner!

Stimmen aus der Wildnis

Noch immer gibt es selbst in unserer nächsten Umgebung etwas für uns zu entdecken. Eines schönen Herbstwochenendtages, als der Meister mal seine Ruhe brauchte, zogen wir zu viert los, um die sagenumwobene Dartmouth Pine zu suchen. Das ist ein stattlicher Baum, der in dem kleinen Stadtwäldchen steht und in den 60er Jahren gepflanzt wurde und sogar einen Gedenkstein hat.

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Die Class of 1924 hat diesen Baum zu Ehren ihres Colleges gepflanzt und die Pflege der Class of 1967 übertragen -- sehr clever, wenn ihr mich fragt, allerdings wächst so eine Pinie eigentlich von selbst.

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Obwohl das Wäldchen zwischen unserem Haus und Michas Büro liegt, sind wir niemals hindurchgegangen, denn die Wege sind schmal und es geht bergauf. Hier oben gibt es auch eine kleine Bühne und eine Art Zuschauertribüne. Wir haben aber noch nie von irgendwelchen Aufführungen hier oben gehört.

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Stattdessen war kein Mensch hier und es fanden sich merkwürdige Zeichen hier oben. Viele ebgrbannte Teelichter und Steinplatten mit geheimnisvollen Zeichen.

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Ob dieser Platz für Initiationsriten unter Dartmouth Studentenverbindungen genutzt wird? Immerhin gibt es eine ganze Menge komischer Geschichten über Saufkeller in Studentenwohnheimen und grotesken Streichen mit Erstsemestern. Zu den Dartmouth-Geheimtipps gehört neben dem Baum auch Webster Cottage, das Haus des legendären Dartmouth-Abgängers Daniel Websters, der im Dartmouth-Case leidenschaftlich dafür gekämpft hat, dass das College in privater Hand bleibt und keine staatliche Universität wird. Black Daniel, wie er wegen seiner wilden schwarzen Haarmähne genannt wurde, gilt als Zweitvater des Colleges. Das Cottage ist aber nur nach Anmeldung zugänglich, während die Dartmouth Pinie immer zu besichtigen ist. Nur 400 m Luftlinie von unserem Haus entfernt.

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