Seit Tagen ist es hier sehr heiß. Glücklicherweise ist unser Holzhaus dank ausgeklügelter Lüftungstaktik trotzdem noch schön kühl. Ich lüfte nämlich nachts, wenn ich Mattis stille. Obwohl der Gute jetzt acht Stunden schläft und ich ihn nur mal so umgewöhnen müsste, dass er von 9 bis 5 ruht. Werde ich jetzt auch angehen, wo Micha wieder da ist. Trotzdem es hier also kühl ist, kann man ja nicht die ganze Zeit im Haus sitzen. Und so gehen wir ca. 200 Meter weit und sind mitten im Wald.
Unterm grünen Blätterdach ist es erstaunlich angenehm. Und so sind wir Mamas mit unserer achtköpfigen Kinderschar durch den Pines Park gewandert. Obwohl das Bächlein leider trocken war, hatten wir viel Spaß. Elise weiß so viele Reime und Lieder, da tanzten die Kids durch den Wald.
Es ist hier so grün, dass es eine Wohltat für die Augen ist. Man kann sich sozusagen sattsehen. Durch die Bäume glitzerte der Connecticut River so schön, dass wir uns gleich mal die Füße erfrischt haben. Das Wasser ist eiskalt.
Und da wo im Herbst noch überall unbekannte amerikanische Pilze sprossen, kletterte Moritz jetzt auf umgekippten Baumstämmen herum.
Nach zwei Stunden kamen wir wieder in die Sonne und waren total kaputt. Nächstes Mal werde ich Mattis auch ins Tragetuch nehmen, der Wagen wurde immer schwerer an den teils steilen Hängen. Aber auf jeden Fall ist es eine echte Alternative zum sonnenverbrannten Spielplatz.

