Live free or die, Meiner!

Stimmen aus der Wildnis

Na klar trifft man nette Menschen in San Francisco und in diesem Fall war es Michas Kollegin Reka mit ihrem Verlobten Hannes, die auch gerade von einer Konferenz kamen und ein paar Urlaubstage drangehängt haben. Ich kannte beide nur von unserer Hochzeit -- da muss man erst soweit in die Welt reisen, um sich mal näher zu kommen!

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Wir trafen uns im Bezirk Haight-Ashbury zum Lunch in einem wirklich netten Café. Auf der Haightstreet gibt es noch einige Überbleibsel der Hippie-Ära und einige Aufrechte, die diese Ideale noch leben.

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Das Viertel hat sich herausgeputzt und lebt vom Ruhm vergangener Zeiten. Ich hätte die farbenfrohen Straßen gern noch länger erkundet, aber die Läden da waren nicht so sehr kindertauglich und auch so hatte niemand richtig Lust, noch einmal so lange zu laufen. Vielleicht kommen wir ja nochmal hierher.

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Nach einem ausgedehnten Spielplatzbesuch ging es noch hinauf auf die Zwillingshügel Twin Peaks. Von dort hat man noch einmal einen schönen Blick auf San Francisco. Die Golden Gate Bridge lag diesmal im Nebel.

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Das Panorama der Bucht ist wunderschön, den Puls der Stadt fühlt man bis hier hinauf.

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Mattis hat sich zum Renner herausgemacht und läuft wohin und wie weit er kann, oft bewacht von seiner "Dette". Stolz steht er am Aussichtspunkt von Twin Peaks.

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Unseren letzten Tag verbrachten wir mit Packen, Putzen und trafen am Nachmittag in Berkeley noch einmal mit Matthew zusammen, den Lotti und Moritz schon in ihr Herz geschlossen hatten, weil er mit ihnen "Eichhörnchen-Hasche" gespielt hatte.

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Er zeigte uns den Gründerstein der Universität Berkeley und die Bibliothek mit einer sehr schönen Mark-Twain-Statue. Auch das Free-Speech-Café, wo man Teile berühmter Reden von Studentenführern von Berkeley an den Wänden lesen kann. Matthew ist ein wirklich liebenswerter Mensch, unheimlich großzügig und nett. Wir haben ihn schon nach Deutschland eingeladen! Nach New Hampshire möchte er nicht unbedingt kommen, kann man auch verstehen anhand der Wetteraussichten. Wir haben Kalifornien jedenfalls wirklich genossen, vor allem Dank Matthew.

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Charlotte und Moritz malten noch Bilder für Matthew: "Mama, wir malen sprechende Eichhörnchen mit Rucksäcken, die Hasche spielen für Matthew und wir lassen ihm ein paar unserer Pazifikmuscheln hier." Das ist ein wirklich großes Dankeschön.

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