Die ganze Woche war es sehr heiß. Aber es ist ein bißchen wie daheim: es gibt einen Stichtag, wann der Teich öffnet und vorher ist nichts mit baden, egal wie heiß es ist. Also sind wir Dauergast auf dem Wasserspielplatz des Montshire-Museums, zu dem wir dank Mitgliedskarte freien Eintritt haben.
Hier können die Kinder nicht nur plantschen, sondern in Wasserspielen erkunden, wie Wasser fließt, dass es Strudel gibt und wie sich vernebeltes Wasser anfühlt.
Badesachen, Trinkflaschen und Kinderwagen -- wir haben ganz schön zu schleppen, ehe wir da sind. Und dann muss Moritz nach fünf Minuten aufs Klo. Da zeigt es sich, was ich für große Kinder habe: Charlotte nimmt ihn an der Hand und beide gehen alleine ins Museum zurück.
Ich kann bei Mattis bleiben, der die Hitze meistens im Wagen verschläft. Allerdings mit Baumwolltuch unterm Kopf, der Kunststoff-Sitzbezug bringt ihn ganz schön ins Schwitzen.
Und die Kinder spielen und spielen und ich sitze am Rand und schaue so rum -- und ärgere mich! Wieder das Buch vergessen...

