Nein, natürlich ist es hier nicht so heiß, obwohl die Schneewehen mittlerweile doch Ähnlichkeit mit Sanddünen haben. Aber ich meine die Luftfeuchtigkeit. Immer wenn es unter -20 Grad kalt ist, was in den meisten Nächten der Fall ist, fällt die Luftfeuchtigkeit in unserem Haus auf unter 25% -- in der Sahara-Wüste herrschen durchschnittlich 20%. Bei uns friert alles draußen und drinnen absorbiert das Holzhaus jedes Tröpfchen. Da helfen auch keine feuchten Handtücher oder offengelassene Badezimmertüren mehr. Deshalb haben wir den hier.
Wir nennen ihn liebevoll Pusterich oder Humidifier oder eben Luftbefeuchter. Er gehörte zum Inventar des Hauses. Mit einem kleinen Sensor misst er die Luftfeuchtigkeit. Man kann einstellen, wann er anfangen soll, warmen Dampf auszupusten.
Da wir aber nur einen haben, bedarf es guter Planung. Er steht also am Abend von etwa 19 bis 21.30 Uhr im kleinere Kinderzimmmer, um dort auf 50% hochzupusten. Dann holen wir ihn zu uns und stellen ihn neben Mattis Bettchen. der Kleine leidet am meisten unter zu trockener Luft. Doch im großen Schlafzimmer arbeitet der Pusterich nahezu ununterbrochen und schafft es kaum auf 40 - 45%. Beste Luftfeuchtigkeit im Raum liegt bei 50 - 60%. Mittlerweile haben wir uns aber daran gewöhnt und auch Mattis kommt besser zurecht, aber wir wachen öfter auf und sind durstig und auch Mattis wacht auf und will trinken. Hier steht noch mehr dazu.

