Live free or die, Meiner!

Stimmen aus der Wildnis

Nach dem kurzen, aber heftigen Frühling ist es hier schon Sommer geworden. Rhododendron und Pfingstrosen explodieren.

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Tagelang über 30 Grad, dann ein schönes Gewitter, das wir hier deutlich intensiver erleben als in einer großen Stadt. Mattis und ich machen nun wieder Morgenspaziergänge, um noch vor der großen Hitze draußen gewesen zu sein.

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Oft bringen wir Micha zur Arbeit. Dort kennt sich Mattis schon mit den Knöpfen und vor allem mit dem Drücker für die Rollstuhl - resp. Kinderwagenfahrer aus. Zum Glück erreicht er noch nicht den roten Notrufknopf.

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Ab Moore Hall gibt es einen längeren Fußweg ohne Straße, wo Mattis dann rennen kann. Momentan macht sich Hanover hübsch für das bevorstehende Semesterende und damit die Abschlussfeiern der Class 2011. Auf dem Green wird schon die Tribüne aufgebaut.

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In den letzten Wochen war die Bibliothek deutlich voller und es liefen viele gestresst aussehende Studenten herum. Doch nun ist es vorbei und die Stadt wird wieder leerer. Überall stehen Umzugswagen oder man sieht Kisten schleppende Studenten, die ihre Internatszimmer räumen. Letzte Parties werden gefeiert.

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Da fängt also auch für viele andere ein neues Leben an, fern vom beschaulichen Dartmouth College in Hanover, New Hampshire.

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