Live free or die, Meiner!

Stimmen aus der Wildnis

Zeit ist relativ -- das wissen wir. Moritz macht diese Erfahrung immer wieder. Zum Beispiel muss er oft auf darauf warten, dass jemand mit ihm Fußball spielt und natürlich ist das Spiel dann immer viel zu schnell vorbei. Dass Zeit also manchmal schnell und manchmal langsam vergeht, hat er schon begriffen. Wir müssen aber immer auf ihn warten, wenn er morgens sein Obst aufessen soll.

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Deshalb hat Moritz jetzt eine Uhr, er hat sich eine gewünscht. Eine echt coole Uhr mit Dinosauriern auf dem Armband. Abends geht sie mit ins Bett, liegt unterm Kopfkissen und zeigt an, dass Moritz eigentlich schon schlafen sollte. Seitdem gibt es keine Beschwerden mehr à la "Mama, Lotti und alle meine Kuscheltiere schlafen schon und jetzt bin ich ganz alleine im Zimmer." Die Uhr wird morgens fast vor den eigentlichen Sachen angezogen und passt wie angegossen.

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Mit Hilfe dieser Uhr isst Moritz nun seinen Obstteller, bestehend aus Äpfeln, Birnen und Melonenstückchen, in etwa 10 bis 15 Minuten auf. Natürlich ist es immer noch ein hartes Stück Arbeit für ihn...

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... aber wenigstens weiß er nun, wie lange es dauert -- nämlich meistens bis "sechs halb neun, Mama"!

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