Langsam fällt es schwer, sich über immer mehr Schnee zu freuen. Zumal es immer wieder warme Tage gibt, an denen sich alles in Matsch und Pfützen verwandelt. Dann friert es wieder und alles vereist: Schnee auf den Bäumen schmilzt und verwandelt sich im nächsten Moment in Eiströpfchen, die dann in der Sonne schimmern wie kleine Diamanten.
Gestern hatten wir sogar nochmal einen SnowDay mit Schneesturm. Dabei brachen einige Stromleitungen zusammen, weil schneeschwere Bäume umfielen. Zum Glück hatten wir weiterhin Strom. Nun hat es also schon wieder geschneit und es liegt so viel da, dass der Schnee von den Straßen wegtransportiert werden muss. Entweder er wird verladen und irgendwohin gefahren oder aber die Kavallerie rückt an.
Dabei lockert eine Art Egge den harschen Schnee am Straßenrand, dann folgt ein Sauger, der den Schnee einsaugt und mit Schwung einige Meter wegpustet. Ein Pflug schiebt den Rest an die Seite.
Leider können wir kaum noch rodeln, denn entweder ist es zu matschig oder der Schnee ist zu fest gefroren. So wird unser Schneereifen jetzt vor allem dazu genutzt, Mattis halbwegs unbeaufsichtigt zu parken. Und der hat dann seinen Spaß.
Wenigstens scheint meistens die Sonne und alle reden vom Frühling. Da muss er nur noch kommen.

