Live free or die, Meiner!

Stimmen aus der Wildnis

Die zweite Ferienwoche mit Michas Eltern war vor allem heiß, aber schön. Erst am Donnerstag wurde es vergleichsweise angenehm und wir konnten das Haus verlassen. Bisher hatten sie zwar Maine kennengelernt, aber all die Attraktionen rund um Hanover warteten ja noch. Also sind wir auf unseren Pine Trail, um die Füße im Connecticut River abzukühlen.

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Dann befuhren wir die River Road am Fluss entlang und bewunderten die wunderschönen Flussinseln.

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Das Wochenende waren wir wieder unterwegs, haben gut gegessen, Fußball geschaut und zu guter Letzt noch ein PowWow besucht, das hier ganz in der Nähe im Indian Museum in Warner stattfand.

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Erstaunlicherweise waren hier mehr "weiße" als "rote" Indianer. Ich muss doch mal recherchieren, ob die Stämme schon so durchmischt sind oder ob man einfach so Mitglied werden kann. Für Mechthild und Stefan noch ein weiterer Eindruck von diesem Riesenland, zu dem natürlich auch eines der Lieblingsziele der Amerikaner selbst gehört: Vermont. Wir machten einen Abstecher über die Grenze und erkannten "Misses Tex" in einer Autobude.

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Wir fuhren an vielen roten Farmhäuschen vorbei und an den berühmten überdachten Brücken. Und in Woodstock sprudelten wir über vor Glück.

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Dass es nicht DAS Woodstock ist, macht ja nix. Heute sind sie wieder heim gefahren. Das Haus ist leer, die Waschmaschine rumpelt und ich bin noch müde von den vielen schönen Abenteuern, die wir erlebt und Gesprächen, die wir geführt haben. So können wir die Zeit bis zum Wiedersehen nächstes Jahr gut überstehen. Bis bald, Oma und Opa.

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