Live free or die, Meiner!

Stimmen aus der Wildnis

Halbzeit

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So, 01 Aug 2010

Für alle, die einen Beweis dafür brauchen, dass die Zeit fliegt: wir sind nun schon ein ganzes Jahr hier. Am 29. Juli 2009 kamen wir mit acht Koffern und hundemüde am Bostoner Flughafen an. Yarik, unser rettender Engel stand draußen und fuhr uns in unser neues Heim, das glücklicherweise so gut ausgestattet war, dass wir umgehend Betten beziehen und die Kinder schlafen legen konnten. Das alles und das tolle folgende Jahr haben wir gefeiert -- zusammen mit dem Geburtstag von Yariks ältester Tochter Alisa und Elises Rückkehr aus Großbritannien, wo sie vier Wochen lang ihre Eltern besucht hat. Es gab russischen Kuchen.

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Viele Freunde und Kollegen kamen vorbei, es war ein internationaler Haufen mit Leuten aus Indien, Tansania, England, Spanien, Italien, deutschland, Russland und sogar zwei Amerikaner waren dabei. Auch Michas Boss Jim Haxby und seine Frau Ida gaben sich die Ehre.

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Moritz spielte draußen Fußball, glücklicherweise kann er nun auch manchmal allein spielen, denn wir haben ihm gesagt, er müsse jetzt Elfmeter-Schüsse üben. Damit die anderen Kinder sich nicht beim "Grown-up Talk" langweilten, durften sie im Plans-Casal-Movie-Theatre einen Film gucken. "Ratatouille" war so schön, dass auch einige Papas vorbeischauten.

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Das nächste Jahr kann eigentlich kaum besser werden, zumal wir bald wieder aufbrechen, um wieder ein neues Stück dieses Riesenlandes zu erkunden. Erstmal weilt Micha eine Woche in New York auf der Debian-Conference. Und Mitte August geht es Richtung Niagara-Fälle, Chicago, große Seen und in die Prärie. Es niemals langweilig.

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