Es ist Zeit, mal ein paar Worte über einen riesigen Teil Hanovers zu schreiben, der für alle zu betreten ist, jedoch irgendwie mystisch abgeschlossen einer kleinen Elite vorbehalten zu sein scheint: der Golfplatz. Der Parcour hier nimmt den gesamten Nordosten der Stadt ein.
Schon früh am Morgen, wenn noch der Nebel die Berge verdeckt, stehen hier Menschen in karierten Hosen und suchen ihre Bälle. Sie müssen Teiche und Schluchten überwinden, manche Löcher befinden sich zwischen Häusern oder dann auf der anderen Straßenseite. Auf einem Übungsteil liegen immer hunderte weißer und gelber Bälle, die einer mit einem Kescherauto einsammelt. Die Kinder sind immer sehr beeindruckt.
Und mittendrin ist der Pine Park, wo man spazieren gehen kann -- hier fließt ein kleiner Bach und es ist angenehm kühl, nur die Golfbälle sausen einem über den Kopf. Überall stehen Schilder, dass Golfer Vorfahrt respektive Vor-Schlag haben.
Aber im Winter haben hier wirklich alle Platz, dann verwandelt sich das weitläufige Gelände in Skipisten und Rodelberge und auf den Teichen wird Schlittschuh gelaufen -- und am Golf-Club brennt ein großes Feuer, wo die Kinder Marshmellows rösten können.

