Live free or die, Meiner!

Stimmen aus der Wildnis

"Run, run, run and catch me if you can -- you can`t catch me, I'm the Gingerbread Man."

So beginnt eine der beliebtesten amerikanischen Weihnachtsgeschichten über einen lebendigen Gingerbread-Man (Lebkuchenmann), der allen davon läuft und am Ende vom schlauen Fuchs gefressen wird. Eine andere Version geht so, dass ein Junge ein Pfefferkuchenhäuschen baut und in den Wald stellt und dem Gingerbread-Mann gefällt es so gut, dass er einzieht.

Moritz hat in den letzten Wochen alle möglichen Geschichten dieser Art aus aller Welt gelesen, auch vom rollenden Pfannkuchen, vom rollenden Reiskuchen und sogar vom Jalapeño-Mann.

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Nun hat er mit seinen Klassenkindern auch Häuschen gebaut, ganz einfach und sehr hübsch. Sie haben einfach jeweils einen kleinen Milchkarton zur Stabilisierung verwandt, außen Kekswände hochgezogen, alles schön mit "Frosting" (so heißt hier die Zuckerglasur) überzogen und geschmückt.

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Natürlich mussten wir dann auch zu Hause ein Häuschen bauen. Moritz ist ja nicht so der Naschkater, Charlotte dafür umso mehr.

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Das Haus hat Charlotte von ihren Freundinnen zum Geburtstag bekommen. Micha hat es zusammengebaut und wir mussten es nur noch schmücken mit einer riesigen Auswahl schrecklich süßer amerikanischer Candies. Nun steht hoch oben auf dem Kühlschrank -- hin und wieder den lüsternen Blicken einzelner kleiner Damen ausgesetzt.

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