So schön wars mit unserem Besuch Kristin und Thomas! Nicht nur, dass sie ständig abgewaschen haben, sie haben uns auch zu unserem ersten Geo-Cache verholfen.
Aber der Reihe nach... Kristin und Thomas haben auf ihrer USA-Ostküsten-Tour bei uns Station gemacht, um eine echte 4.-Juli-Feier zu erleben. Aber zuerst wollte das Wetter nicht mitmachen und am 3. Juli wurde alles abgesagt wegen Sturmgefahr. Erstmal strahlte nur Mattis.
Also machten wir uns auf zum Alternativ-Abenteuer und besuchten zuerst den alten Pine Cemetery in West-Lebanon.
Er wird heute nicht mehr genutzt, ist aber einer der ersten Friedhöfe überhaupt in dieser Gegend. Als National Historic Landmark wird er erhalten und gepflegt und man findet sogar noch Gräber von Veteranen des Unabhängigkeitskrieges hier.
Auch Mr Dana, einer der ersten Farmer dieser Gegend liegt hier begraben und außerdem Veteranen aller anderen amerikanischen Kriege auch. Das war schön, aber wir mussten bemerken, dass es nicht der Friedhof war, den wir suchten. Eigentlich wollten wir nämlich geocachen auf einem anderen Cemetary ähnlichen Namens und da fuhren wir dann hin.
Dank der Experten Kristin und Thomas fanden die versteckte Box ziemlich schnell. Beim Geo-Cachen geht es darum, mit einem GPS-Gerät an bestimmten Koordinaten versteckte Schätze zu finden. Eine moderne Schnitzeljagd, die auch durch Rätselfragen, Mutproben oder Nachtwanderungen variiert wird -- manche sind sogar für Babies geeignet.
Nebenbei entdeckten wir, dass mehrere Dartmouth-College-Persönlichkeiten auch hier liegen.
Die Kinder waren begeistert und wollten gleich noch einen Schatz suchen. Und sofort lernten sie eine andere wichtige Lektion: man findet nicht immer, wonach man sucht. Diesmal waren schon andere Leute am Suchort und wir konnten nicht ungestört herumstöbern und so zogen wir unverrichteter Dinge wieder ab.

