Live free or die, Meiner!

Stimmen aus der Wildnis

Seit einigen Tagen haben wir keine Plusgrade mehr, tagsüber um die -8 Grad, nachts bis unter -20 Grad. Leider hat es auch nicht wieder geschneit. Das bißchen, was noch übrig war, ist jetzt völlig vereist.

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Trotzdem haben wirs am Wochenende mit rodeln versucht, denn der Sonntag war temperaturmäßig halbwegs erträglich. Wir haben uns schon ein bißchen gewundert, dass wir die Einzigen auf dem Rodelberg waren.

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Und dann wussten wir warum: der Schneereifen rutschte in einem Affenzahn die Pisten hinunter. Das ging prima, aber am Vortag haben es mehrere Schlitten nicht überlebt, die auf der harten Eiskruste abgehoben und beim Aufprall wohl einfach zerbrochen sind. Ein Schlittenfriedhof.

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Wir sind dann auch lieber spazieren gegangen und haben vereiste Pfützen ausprobiert. Gut gepolstert hat sich da keiner was getan, obwohl die Kinder mehr auf Händen und Knien, als aufrecht unterwegs waren.

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Es ist schon faszinierend, wie vielfältig Eis sein kann -- manchmal war es so klar und rein wie zersplittertes Glas.

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Außerdem waren wir im Montshire-Museum, das eine neue Ausstellung über "Luft" hat -- so kann man mit Riesen-Föns wunderschöne Muster auf solche Bilder zaubern.

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Moritz hat einen neuen Haarschnitt bekommen und am Sonntag gabs frisches Brot zum Abendessen vorm Knisterfeuer. So muss Winter sein...

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