Live free or die, Meiner!

Stimmen aus der Wildnis

Während es große Teile der Ostküste richtig hart erwischte, kamen wir vergleichsweise glimpflich davon. Der Blizzard, ein riesiger Schneesturm stürmte hier eher verhalten und es wurde auch nicht so furchtbar kalt. Auch hier fielen seit gestern abend Tonnen Schnee vom Himmel. Es scheint, all der Schnee, der uns bisher fehlte, kam nun mit einem Mal.

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Schon am Morgen lagen mindestens 30 cm und kein Schneepflug in Sicht. Die Kinder waren selig.

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Micha hatte sich eh an seinem eigenen guten Essen überfressen und freute sich auch über die sinnvolle körperliche Betätigung.

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Nachmittags war es mit -6 Grad etwas wärmer und wir gingen gemeinsam raus. Der Schneepflug kam zum ersten und letzten Mal vorbei.

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Und hatte wenig Chancen. Unser Meiner-Mobil war völlig versunken und in einer einstündigen Aktion schaufelten wir zu dritt die Einfahrt halbwegs frei. Nur Charlotte war das zu anstrengend.

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Es ist schon schön, wenn man Urlaub hat, wenn so ein Schneegewitter hereinbricht, da muss man sich keinen Stress machen. Und über ausfallende Straßenbahnen ärgern wir uns auch nicht, der öffentliche Nahverkehr beschränkt sich hier auf Busse und die fuhren. Dann bauten wir uns noch an eine Schneepyramide, die nun etwa zwei Meter hoch aufragt und morgen einen Eingang bekommen soll.

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Mattis saß in der Trage und war warm eingepackt, nur seine Nase leuchtete hervor.

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Das Haus sieht nun wunderschön aus und wir freuen uns sehr über den weißen Schnee. Morgen müssten wir aber mal los, denn die Windeln werden knapp. Wir wollen auch mal rodeln gehen und heute Nacht wird es erstmals kälter als -20 Grad.

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