Mattis ist auf dem Höhepunkt seiner Breichen-zum-Mittagessen-Phase. Zum Abendbrot isst er bereits Brot, zum Frühstück gibt es Obst und manchmal auch Jogurt. Aber mittags isst er noch ganz Baby und natürlich kocht die Mama selbst. Habe ich schon bei den anderen so gemacht, aber nie dokumentiert. Und so sieht ein Herd aus, auf dem eine Portion Brei gekocht wird, der für etwa 11 Tage reicht.
Kartoffeln und Möhrchen bilden immer die Basis. Das Zusatzgemüse wird variiert, je nach Jahreszeit. Diesmal gab es dazu Kürbis, Blumenkohl, Spinat und Rote Bete. Fleisch wird im Stück gekauft, gekocht und püriert. Wenn noch Nudeln und Reis dazukommen, werden diese ebenfalls extra gekocht. Kochwasser wird aufgefangen und am Ende noch jeweils ein Löffel ins Glas gegeben, denn gerade Brei mit Nudeln oder Reis ist nach dem Auftauen oft trockener. Für Mattis püriere ich nicht mehr ganz so fein, er kann ja schon gut kauen. Am Ende ist in jedem Glas eine andere Mischung.
Obwohl ich mir das mit der Roten Bete nochmal überlegen muss, die Küche sah nach einem Blutbad aus, nachdem ich sie püriert habe. Aber Mattis ist ein sehr dankbarer Esser und mag alles, was die Mama kocht. Und weil er so gut isst, müssen natürlich auch die mittlerweile sieben Zähne geputzt werden. Das geht am besten mit Vorbildern.
Das Nachputzen ist dann nicht ganz so einfach, das mag der Mattis nicht so. Moritz ist da einsichtiger und Charlotte putzt selbst gut genug, aber essenstechnisch sind sie leider auch mäkliger. Man kann eben nicht alles haben.

