Live free or die, Meiner!

Stimmen aus der Wildnis

Lange nichts mehr über Babies gelesen? Na dann, lest weiter, denn es gibt Neuigkeiten vom kleinen Lord Mattis Makosch.

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Mattis ist jetzt 73 cm lang und wiegt etwa neun Kilo. Er kann sich seiner allzu hilfsbereiten Geschwister erfolgreich erwehren, greift ihnen in die Haare oder zieht an ihren Ohren und genießt gleichwohl jede Minute mit ihnen.

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Mattis isst Mittagsbrei und trinkt ansonsten weiterhin Mama-Milch. Er schläft von 19 Uhr bis etwa 5.30 Uhr, mit einer kurzen Trinkpause etwa 22 Uhr. Bald werden wir mit dem Abendbrei anfangen, denn es ist kaum mit anzusehen, wie Mattis auf unser Abendbrot spitzt. Neulich hat er sich eine rote Paprika stibitzt und bevor wir es richtig merkten, hatte er sie schon halb hinuntergewürgt.

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Der einzige Grund, warum er grantig werden kann, ist, wenn wir ihm Essen wegnehmen. Er kaut an Möhren herum, mit seinen mittlerweile vier Zähnchen geht das schon sehr gut, auch wenn er sehr empfindlich auf die größeren Stücken reagiert, die er dabei abbeißt. Er mag andere Menschen. Zum Beispiel liebt er die lauten Lieder und die vielen Kinder beim Sing-along in der Schule udn er flirtet ständig mit anderen Frauen, weshalb er auch ständig herumgetragen wird.

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Und das hatten wir auch noch nicht: ein Baby, das sehr an seinen eigenen Füßen interessiert ist. Lotti und Moritz haben sich nicht ihre Zehen in den Mund gesteckt, Mattis macht das sobald keine Windel mehr im Wege ist.

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Außerdem liebt er Wasser und geht gerne schwimmen. Jeden Donnerstag fahren wir jetzt nach Lebanon in eine Schwimmhalle, die Kleinkinder-Baden anbietet für nur 2 Dollar Eintritt. Genau richtig, wenn man sowieso nur zwanzig Minuten im Wasser bleibt, weil der Mattis dann müde ist. So sind wir viel unterwegs, ich kann mich den ganzen Tag abstrampeln, singen, Breichen kochen, Windeln wechseln, klappern und Bücher vorlesen -- kommt aber der Micha heim, wird gestrahlt und kleine Hände strecken sich ihm entgegen.

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Wir genießen jedes Lachen und den Blick aus seinen blauen Strahleaugen, nur trauen kann man ihm nicht mehr so recht, seit er binnen Sekunden von einer Zimmerecke in die andere rollt. Er probiert auch schon, auf allen Vieren zu stehen, bewegt sich aber bisher mehr im Freestyle -- mal rollend, mal robbend, mal schiebend, aber eben nicht mehr langsam.

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