Im Oktober kann man jedes Wochenende zu einem Kürbis-Fest gehen, machen wir auch, denn der Winter rückt näher und wir wollen Farben, Sonne, Luft genießen.
Diese lustigen Blumenbüsche heißen übrigens "Mums". Ansonsten kaufen alle hier mindestens einen Kürbis, um ihn auszuhöhlen und zu verzieren oder einfach, um ihn vor die Tür zu stellen, den das satte Orange kleidet ungemein. Auf der Cedar Cirlce Farm wurde allerhand geboten, auch ein Märchenerzähler war unterwegs.
Als die Geschichte zu Ende war, kam nur Lotti zurück. Moritz hatte sich sozusagen "verquatscht" und erzählte dem Märchenerzähler Grimms Geschichte vom "Waldhaus"-- auf Englisch! Jajaja, humanistische Bildung, sage ich nur. Dafür gabs einen Tiger aufs Bäckchen.
Lottis schwarze Katze verschwand leider unter ihren ungeduldigen Fingern, dafür zog es uns nun auf dem Connecticut River. Dort wurde eine Bootsfahrt angeboten und vom unglaublich blauen Wasser aus, leuchtete der Herbst nochmal so schön.
Vor wenigen Tagen hatte es allerdings so stark geregnet, dass hunderte zum Transport schon fertige Kürbisse über das abschüssige Ufer in den Fluss gespült wurden. Bei allem Mitleid mit den Farmern, das Bild der orangenen Kürbisse im blauen Fluss hätte ich zu gern gesehen. So dümpelten nur hier und da noch ein paar Kürbisse im Wasser herum.
Mit einem kleinen alten Motorboot ging es den Fluss ein Stück hinauf und hinunter und wir ließen uns den kalten Wind um die Nasen wehen.
Schließlich, nach Kutschfahrt und Cider-Pressen, suchten wir unseren eigenen Kürbis aus. Einen Großen und zwei Kleine, die werden die Kinder mit einfachen Fettstiften bemalen -- und sie freuen sich schon drauf.
Auf der Rückfahrt auf unserer Lieblingsstraße, der River-Road, öffneten sich nochmal herrliche Blicke auf den Fluss und unser Lieblingsbild wollen wir euch nicht vorenthalten.
Zumal Micha jetzt von Raw-Fotografie besessen ist, werden wir uns an solche Bilder gewöhnen dürfen. Bin mal gespannt auf die Halloween-Aufnahmen und das Fest der Feste rückt näher!

