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Stimmen aus der Wildnis

Indianer!

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Di, 06 Apr 2010

Dartmouth College wurde 1769 gegründet und zwar ausdrücklich auch zur Bildung der Ureinwohner, von denen allerdings kaum noch einer in New Hampshire übrig war. Gerade an der Ostküste hatten die Siedler die meisten Indianer getötet oder vertrieben. Daher findet man hier nur ein paar vereinzelte Museen und Indianer kommen nur noch zu Besuch hierher -- wie am letzten Freitag.

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Die vier Sänger und Tänzer sind Sioux-Mandan Indianer aus South Dakota und kamen an Charlottes Schule, um den Kindern vorzusingen, zu tanzen und Geschichten der "Native Americans" zu erzählen. Am Abend waren dann auch die Eltern eingeladen und so kamen wir in den Genuss von Liedern und Tänzen, die vornehmlich von der Beziehung der Indianer zur Natur erzählten -- wie dem Adlertanz.

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Der "Oberindianer" erzählte außerdem die Geschichte vom kleinen Specht, der mit den anderen Vögeln singen wollte, aber die wiesen ihn wegen seiner Stimme ab. Da besann er sich, bearbeitete Holz mit seinem Schnabel und machte sich eine Flöte. Die hielt er mit seinen Schwingen in den Wind. Die schönen Töne lockten alle Tiere an und die luden den Specht schließlich ein, mit ihnen zu singen. Und so kam die Flöte auch zu den Menschen.

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Natürlich kam auch der Büffel nicht zu kurz, auch wenn das Fell ein künstliches war.

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Am Ende tanzten auch Kinder und Eltern mit beim "Rounddance", einem ganz langsamen und einfachen Tanz, der aber ein bestimmtes "Spirit" der Zusammengehörigkeit und Harmonie erzeugen soll.

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Und das tat er auch in dem warmen Musiksaal der Ray School und uns brachte er unsere erste Begegnung mit den Ureinwohnern Amerikas.

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