Wir sind wirklich gut: jede freie Minute auf Achse in der Sonne und vor allem im herbstlichen Wald, von dem man gar nicht genug schwärmen kann. Diesmal ging es hinüber nach Vermont zum Feuerwachturm von Norwich. Der Pfad dort hinauf ist sehr beliebt und warum, sieht man hier.
Die Kinder und ich sind den Weg schon einmal im Winter mit unserer Freundin Sophie gegangen, die viele schöne Wanderwege in der Umgebung kennt. Damals war ich ziemlich schwanger und hatte ganz schön zu tun. Diesmal war es auch nicht viel leichter, denn ich hatte Mattis diesmal nicht im Bauch, sondern vorne dran -- immer mit seinen Händchen in meinen, denn es war doch ziemlich kalt.
Doch es zog uns hinan, denn es lockte ein verheißungsvoller Ausblick auf flammende Wälder.
Ich liebe ja solche Spaziergänge auch wegen der guten Gespräche. Diesmal haben wir uns über die griechischen Götter unterhalten und werden demnächst mit dem ollen Homer anfangen. Nach einer guten dreiviertel Stunde waren wir schon oben. Und es war atemberaubend. Einmal der Blick zu den White Mountains hinüber.
Und dann der Blick Richtung Süd-Vermont -- säße noch ein Wächter auf dem alten Feuerwachturm, er hätte wohl Alarm geschlagen.
Und noch zum richtig genießen, hier der Rundumblick und zum immer-wieder-anschauen.
Abwärts waren wir schon ziemlich erschöpft. Immerhin hatten wir gestern Abend Besuch und heute hatte Moritz schon wieder sieben Tore beim Fußball geschossen. Aber uns geht's gut und die Aussicht auf ein schönes Abendbrot beim Feuer hat nochmal alle Kräfte mobilisiert.
Und morgen geht's zum ersten Pumpkin-Fest dieses Jahres!

