Der Independence Day begann sonnig und entwickelte sich zur Hitzekeule und seitdem ist es wenig kühler geworden. Trotzdem sind wir auf den Green spaziert, um der traditionellen Parade beizuwohnen. Hanover ist nur eine kleine Stadt, daher war die Parade auch nicht so lang, aber alle wichtigen Persönlichkeiten der Stadt waren anwesend. Eine Postkutsche markierte die gloriose Anfangszeit der Stadt im 18. Jahrhundert.
Außerdem zeigten ein paar Oldtimer-Liebhaber ihre Automobile, immer schön geschmückt in Red-White-and-Blue.
Es ging zu wie auf einem richtigen Volksfest, auch die Feuerwehr präsentierte sich auf dem Rasen und die Kinder nutzten die Gelegenheit. Lotti trug zur Feier des Tages ihre Colonial-Day-Schürze und Haube.
Micha erklärte derweil einem Feuerwehrmann, der nächste Woche nach Bremen fährt, dass er sich das Public-Viewing nicht entgehen lassen sollte. Dass es dort auf offener Straße auch Bier zu kaufen gäbe, imponierte dem Firefighter besonders. Lotti lieh sich derweil seinen Helm aus.
Unsere Lieblingsakteure waren die Musiker einer lustigen Brass-Band namens "Mad Bavarians" -- die spielten "Die Berliner Luft" -- mitten in Hanover, als Bayern.
Es war eben wirklich heiß!

