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Stimmen aus der Wildnis

Summercamps

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Do, 20 Mai 2010

Noch vier Wochen Schule, dann sind hier Sommerferien. Und zwar wahnsinnige neun Wochen lang. Zum Glück besuchen uns die Großeltern für zwei Wochen und wir werden ganz viel unternehmen und wegfahren und die Sonne genießen. Dann planen wir nochmal zwei Wochen Urlaub im August -- bleiben noch fünf Wochen zu füllen, fünf Wochen für eine schnell gelangweilte Lotti.

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Da es hier keine Ferienspiele gibt, werden viele Kinder zu den Verwandten verschickt. Denn natürlich bekommt hier auch niemand so lange Urlaub vom Job. Oder es gibt die summercamps. Da gibt es einmal die Ferienlager, wo die Kinder hinfahren können. Und es gibt die residential summercamps, eine Art Ganztagsbetreuung. Museen, Kunstwerkstätten oder Sportclubs bieten summercamps an, allerdings ist das kein billiges Unternehmen. Fünf Tage von 9 bis 4 Uhr kosten da schnell mal 300 Dollar. Aber unsere goldige Charlotte ist das natürlich alles wert und so haben wir erstmal einen Herzenswunsch erfüllt und eine Woche Reiten gebucht. Dann werden wir noch eine Woche was Sportliches suchen.

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Moritz dagegen kann weiter in die KiTa gehen, aber der Gerechtigkeit wegen und weil es Zeit wird, haben wir für ihn zwei Fußballtrainingswochen gebucht -- jeweils zwei Stunden am Tag, um endlich mal zu sehen, ob er nicht nur rumkicken, sondern wirklich trainieren will. Und jetzt, wo Ballack nicht mitmachen kann, brauchen die vielleicht bald Ersatz. Tja und dann werden wir ausgiebig unsere Mitgliedschaft im Montshire Museum nutzen und eine Dauerkarte für den Storrs Pond, den hiesigen Badeteich, erwerben. Die Ferien können kommen!

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