Die Sonne scheint, aber der Wind weht und zwar dolle! Gutes Wetter zum Drachensteigen und weil wir nicht zuviel Geld in die Luft gehen lassen wollten, wurden beim PriceChopper Drachen für zwei Dollar das Stück gekauft. Der "Fletcher Hill" ohne Bäume und nahezu ohne Stromleitungen wurde zum Drachenplatz auserkoren.
Leider war der Wind jedoch so unzuverlässig, dass wir viel herumrennen mussten. Das führte dazu, dass sich Charlottes Drache nach nur fünf Minuten unserer Kontrolle entzog, nicht ohne kräftige Mithilfe von Charlotte (Pass auf die Leitungen auf!! -- Wooo??).
Charlottes Motiv habt ihr nun gesehen. Moritz entschied sich wider Erwarten gegen Piratenflagge oder Superheld -- nein, ein Spaceshuttle musste es sein, das allerdings erstmal am Boden blieb.
Charlotte durfte dann Davids Drachen lenken -- der hatte Geburtstag und von uns einen Flaggendrachen geschenkt bekommen.
Sich selbst hatte David ein tolles Instrument gebaut: eine Zigarrenbox-Gitarre wie sie vor etwa 120 Jahren in den Südstaaten der USA unter den armen Schwarzen verbreitet war. Er hat sogar ganz traditionell eine Türangel als Saitenhalter und Rohrabschlüsse als "Lautsprecher" eingebaut. Das Instrument hat nur drei Saiten und hört sich an wie eine indische Sitar.
Für Yariks Töchter gab es dagegen einen Hündchen-Drachen und Alisa gab sich alle Mühe.
Aber erst Papa Yarik brachte das Ding dann zum Fliegen.
Mattis konnte da bloß staunen...
Ein schöner Nachmittag mit BBQ und Drachensteigen ging zu Ende. Zu erwähnen wäre noch das wunderbare Licht: fast herbstlich golden, eine Verheißung für eine Schönwetterwoche? Vielleicht sogar mit Micha. Der wollte eigentlich am Dienstag nach Italien fliegen, aber nun dräut die Aschewolke...

