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Stimmen aus der Wildnis

Ich war letzte Woche zum zweiten Elterngespräch mit Barbara, Moritz Erzieherin eingeladen. Es ging vor allem darum, ob Moritz soweit ist, im September in die Vorschule zu gehen. Die wird hier übrigens Kindergarden genannt, während die Kinderbetreuung davor einfach Daycare heißt. Sie stellte ihm ein sehr gutes "Zeugnis" aus.

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Moritz Englisch wäre geradezu explodiert in den letzten Wochen. So hat er zum Beispiel die Großeltern einer Freundin, die zum Lunch eingeladen waren, sehr lustig unterhalten. Er ist sowieso kein großer Esser, umso mehr Zeit hatte er für seine Späße. Er ist richtig aufgeblüht und Barbara zeigte sich sehr froh, dass er sich nun auch so fröhlich gibt wie er ist. Er ist also bereit, im September in den Kindergarden zu gehen. Das heißt, er wird jeden Morgen mit Charlotte zusammen im Schulbus zur Schule fahren und hat dort drei Stunden Unterricht. Dann fährt er mit dem Schulbus über die Straße in seine KiTa und bleibt dort bis zum Nachmittag. Die Vorschule ist kostenlos, die Betreuung danach müssen wir bezahlen, sie ist allerdings sehr viel billiger als jetzt. Die großen Kinder sind übrigens in der Grizzly-Gruppe. Bis dahin bleibt er bei seinen Wollies.

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Übrigens veranstalten Moritz und ich nächste Woche eine Märchenstunde. Momentan dreht sich nämlich alles um Märchen, es wird viel gelesen und gespielt und verkleidet und wir Eltern sind sogar zum Märchen-Snack eingeladen, wo die Kinder in Kostümen selbstgebackene Küchlein servieren werden. Moritz musste allerdings neulich anmerken, dass er das Märchen von "Cinderella" ganz anders kennt, worauf die neugierigen Wollies gleich wissen wollten, wieso Aschenputtels Schuh golden wäre und es keine gute Fee gäbe. Und so werden Moritz und ich (und natürlich Mattis) das aufklären, nur die abgehackte Ferse und Zehe werden wir vielleicht weglassen müssen, bei den zartbesaiteten Amis...

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