Live free or die, Meiner!

Stimmen aus der Wildnis

Am Donnerstag haben wir es uns einfach nur gutgehen lassen. Mattis mochte nicht mehr im Tragetuch stecken und so hat Micha einen Strandspazierweg ausgesucht, der mit dem Wagen halbwegs befahrbar war. Und so sind wir den Shipyard-Trail entlanggewandert.

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Bei Ebbe saßen wir an einem steinigen Strand und haben Steine gesucht. Die Inseln sind durch die Eiszeit entstanden und die Gletscher haben Steine aller Art hier abgelegt. Maines Staatsstein ist übrigens der Turmalin, der in allen Regenbogenfarben vorkommen kann. Hätte man auch schönen Schmuck kaufen können... Zum Baden wäre es sowieso zu kalt gewesen und es gibt auf Mount Desert Island auch nur wenige Sandstrände. Charlotte hat sich vom Opa die Steine erklären lassen.

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Und das war der Blick von der Klippe.

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Trotzdem es bewölkt war, hat die Sonne ganz schön geknallt und wir sind alle brutzelbraun geworden. Und wir mussten so lange wie möglich Jacken tragen, die UV-Belastung war sehr hoch.

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Oma Mechthild hat den kleinen Mattis genossen und kann kaum verstehen, wieso der so ein ruhiges Kind ist, wo doch die anderen beiden kaum zu bremsen sind. Umso schöner lässt es sich kuscheln.

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Aber Mattis musste auch seine Übungen machen, er muss doch noch größer und noch stärker werden, und das kann Micha am besten.

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Seeluft und Ausflüge haben Mattis sehr hungrig gemacht und er hat keinen Morgen länger als bis 5 Uhr durchgehalten. Und abends saßen wir natürlich bis spät zusammen, um uns das Neueste zu erzählen. Stefan hat leckeres Trockenobst ausgesucht, die gelben amerikanischen Pflaumen sind sehr zu empfehlen und auch das Bier von der Insel, aus der Bar Harbor Brewery schmeckt ganz gut -- vor allem Frauen, da es ziemlich malzig ist. Achja, und Gott hat hier nicht nur ne Tankstelle, sondern sorgt auch für die Müllabfuhr. Deshalb haben die Maine wohl auch ein Pfandsystem...

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