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Stimmen aus der Wildnis

Montshire Museum

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Do, 14 Jan 2010

Moritz ist gerade wieder in seinem Wissenschaftsunterricht und ich will gleich mal ein paar Worte zum Montshire Museum verlieren, das uns gleich nach unserer Ankunft als Wochenend- und Ausflugsziel ans Herz gelegt wurde.

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Das Museum bietet alle möglichen naturwissenschaftlichen Mitmach-Experimente an. Freiwillige und Museumspädagogen bauen mit den Kindern Papierflugzeuge oder Fernrohre. Es gibt ein Observatorium mit Nachtveranstaltungen. Es gibt Bastel- und Kunstkurse und Wanderungen und Klangstunden. Es wird die unterschiedliche Dichte von Flüssigkeiten sichtbar gemacht, das Wetter New Hampshires erklärt oder gezeigt, wie Fische die Wasserströme nutzen.

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Echte Fische, Frösche und Schildkröten leben in Aquarien, die verschiedene Lebensräume in diesem Landstrich darstellen.

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Auch ein Bienenschwarm lebt hier und ein Ameisenvolk in abgeschotteten Glaskästen. Da scheinen sie sich aber sehr wohl zu fühlen und man kann genau sehen, wo sie ihre Vorräte hinbringen, wo die Nahrungspampe herstellen und wo der Friedhof ist.

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Auch alle heimischen Vögel und Säugetiere sind hier zu erforschen -- ausgestopfte Tiere wie ein echter Elch, der hier übrigens Moose und nicht Elk heißt (Elks sind die größeren Wapiti-Hirsche, die weiter im Norden leben, während reindeers auch caribous genannt werden -- hihi).

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Sehr schön sind die vielen Spielmöglichkeiten, so gibt es einen Indoor-Spielplatz und draußen im Sommer einen Wasserpark, Wanderwege und sogar eine Haltestelle einer Eisenbahn, um eine Rundtour zu machen. Überhaupt ist alles hands-on, wie die Amerikaner sagen, also viel zum Anfassen und Mitmachen. Meine Lieblingsmaschine ist die Zeitmaschine: da wurden einfach eine Reihe sehr schnell oder sehr langsam ablaufender Prozesse hintereinander geschnitten und per Rad kann man sie nun so schnell oder langsam abspielen, dass man alles genau betrachten kann. Einfach, aber sehr interessant.

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Das Museum wird größtenteils über Spenden und Freundeskreise finanziert. Die Eintrittspreise sind sehr moderat, zumal die meisten Familien Mitglieder sind -- auch wir haben eine Jahreskarte für vier Leute für umgerechnet 60 Euro! Vor allem draußen kann man sehen, wer sich alles mit seiner Spende engagiert hat, denn es ist üblich, auf Schildern oder sogar im Boden darauf hinzuweisen. Ganz neu ist eine Bubble-Abteilung mit Becken und Rahmen zum Riesen-Seifenblasenmachen.

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Gerade jetzt im Winter ist das Montshire wirklich sehr schön, sie bieten fast jedes Wochenende irgendwelche Aktionen an, vom Spurenlesen bis zum Iglu-Bau und in der Woche Moritz Vorschulprogramm -- und dort hole ich ihn jetzt wieder ab.

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