Live free or die, Meiner!

Stimmen aus der Wildnis

Heute geht es wieder weg. Zuerst zu H&M -- das hat sich die Mama gewünscht. Wir haben uns mit schicken Kindersachen eingedeckt und dank großzügiger Spenden sind wir mindestens für die nächsten Monate versorgt. Für den letzten Urlaubstag haben wir etwas absolut kinderkompatibles ausgesucht: Oméga-Park. Und das haben sie sich ja wirklich verdient... Also sind wir in den Wildpark gefahren, etwa anderthalb Stunden von Montréal weg. Auch hier auf den Straßen gelten strenge Geschwindigkeitsbegrenzungen: maximal 100 km/h auf der Autobahn und das hier:

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Ein Bilderätsel: wenn man eine Dose wegwirft, bekommt man 100 $ und einen Hammer auf den Kopf. Wenn man für 100 $ einen Hammer kauft, bekommt man keine Dose dazu... Solche lustigen Schilder stehen hier überall und machen die Fahrt auf der langweiligen Autobahn etwas angenehmer. Je weiter wir fuhren, desto waldiger wurde es wieder und endlich kamen wir an. Im Oméga-Park leben Hirsche, Bären, Bisons, Wildschweine, Wölfe und auch kleine Tiere wie Biber oder Waschbären. Wie auf einer Safari fährt man im Auto einen Rundweg entlang und die Tiere kommen einem dabei sehr nah.

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Man darf sie mit Karotten füttern. Charlotte war natürlich sofort dabei und wir mussten die Karotten halbieren, so schnell gingen sie durchs Fenster. Endlich traute sich auch unser vorsichtiger Moritz.

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Weil man das Auto nicht verlassen darf, entscheiden die Tiere selbst, ob sie herankommen möchten oder nicht. Auch wenn Lotti sich alle Mühe gibt.

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Andere wiederum kommen einem fast zu nah. Dieses Exemplar hatte sich in Micha verliebt bzw. in die Karotten und fast hätten wir es mitgenommen -- für einen zünftigen Spieß.

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Die Sauen waren ganz schön hungrig, denn die meisten von ihnen waren nicht allein unterwegs, sondern hatten in den letzten Tagen jede Menge Frischlinge bekommen.

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Die Bisons dieser Herde darf man allerdings nicht füttern -- wenn dieser Bulle Lust hat und aufsteht, schmeißt er selbst unser Meiner-Mobil ohne Mühe um.

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Bären und Wölfe waren leider nicht zu streicheln, auch wenn Lotti gar nicht verstehen konnte, warum. Die sahen doch so kuschelig aus! Doch auch hinterm Zaun waren sie gut zu beobachten.

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Moritz durfte Auto fahren, das war für ihn fast toller als die Hirsche draußen.

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Fast zwei Stunden waren wir unterwegs und haben schließlich alle unsere Möhren verfüttert. Es war schon nachmittag, als wir noch einen der Spazierwege ausprobieren wollten. Dafür ist Mattis in sein Tragetuch umgezogen.

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Dieser Weg führte oberhalb von Schwarzbären und Wölfen entlang, aber so weit weg waren die dadurch auch wieder nicht.

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Und die hier haben wir natürlich auch wieder gesehen. Ein paar hatten in New Hampshire überwintert. Mittlerweile sind die Kanada-Gänse nur noch in Paaren unterwegs, denn bald wird gebrütet!

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Und dann war unser Kurzurlaub in Kanada schon wieder zu Ende. Hat uns aber allen sehr gut getan und gefallen, wie man sehen kann.

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Die Rückfahrt war dann wieder anstrengend, denn wir wollten die sechs Stunden am Stück hinunter nach Hanover. Also nochmal stillen, ein kurzes Dinner in einem Bistro am Wege und dann los. Kurz vor der kanadischen Grenze gab es eine Kirche zu kaufen.

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Aber was sollen wir mit einer Kirche, wo wir doch ein ganzes Holzhaus haben! Gegen 23:30 Uhr hatte es uns dann wieder und wir unsere Betten. Und Sonntag haben wir uns erholt.

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