Live free or die, Meiner!

Stimmen aus der Wildnis

5:30 -- in Worten: fünf Uhr dreißig. Da war Charlotte wach. Trotzalledem. Ich konnte gerade noch Moritz in unser Bett holen, damit er weiterschlafen konnte. Kinder!!!

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Allerdings lag ich dann wach auf meinem schmalen Streifen und bin schließlich um 6 zum Stillen. Nun ja, unsere Pläne für diesen Tag versöhnten uns ein wenig. Erstmal ging Micha mit den Kindern in den hauseigenen Pool und dann machten wir uns auf ins Museum für Archäologie und Geschichte, um mehr über die Ursprünge Montréals und Kanadas zu erfahren.

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Das Museum ist ein modernes Gebäude und einem alten Handelshaus nachempfunden, auf dessen Grundmauern es steht. Daher liegt der interessante Teil der Ausstellung unterirdisch. Fundstücke, Dioramen und jede Menge moderne Technik zeigen die Besiedlung der Inseln, das ursprünglich an diesem Ort existierende Indianerdorf, die Missionsstation, Indianerkrieg und Friedensvertrag und schließlich den Aufstieg zur Handelsstadt.

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Vom Turm aus hat man einen herrlichen Blick über die Altstadt.

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Und draußen nochmal Gelegenheit, zu posieren.

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Im Museum hatten wir uns auch mit unseren Freunden, den Halchenkos verabredet. Deren älteste Tochter Alisa hatte ja auch Ferien und so zogen wir nun zusammen weiter. Erstmal essen im Untergrund. Dabei packte ich meine rudimentären Französischkenntnisse aus und als Yuliya mich fragte, was in dieser Suppe sei, antwortete ich natürlich auf Deutsch... zu viele Sprachen nebeneinander. Dann ein langer Spaziergang durch die Innenstadt und schließlich machten wir (Still-)Pause auf dem Campus des McGill Colleges mitten in der Stadt. Hier haben die Kanadier eine kleine Burg in die Stadt gestellt. Micha und Yarik statteten dem Montréal Neurological Institute einen Anstandsbesuch ab. Dessen Forscher haben unter anderem einen Hirnatlas erstellt -- Grund genug, das mal abzulichten.

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Moritz interessierte sich nur für die fußballspielenden Studenten. Er wartete am Rand, dass der Ball das Feld verlassen würde. Und das tat er und Moritz flitzte hinterher und schaffte es tatsächlich, den großen Jungs den Ball mehrmals wieder zuzuspielen. Die haben sich amüsiert und lobten den kleinen Fußballer für seine Einsatzfreude.

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Das ganze Rumgerenne machte uns alle müde und die Badeeinlage vom Morgen tat ihr übriges: also gingen wir alle zusammen einkaufen und genossen ein gemeinsames Abendbrot in unserer Ferienwohnung.

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20:00 -- um acht war tatsächlich Ruhe. Am nächsten Tag sollte es ins Hinterland gehen, in den Omega-Park, wo wir hoffen, Hirsche und Bären zu streicheln!

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