Moritz hatte heute einen aufregenden Tag: der erste Ausflug mit der Kindergartengruppe. Es ging zum Äpfelpflücken auf eine der vielen Plantagen, die es in New Hampshire und Vermont gibt. Gar nicht weit von hier liegt der Poverty Lane Orchard -- der Apfelgarten an der Poverty Lane. Da sind wir heute hingefahren. Angekommen sahen wir als erstes eine schöne alte Scheune und jede Menge Kürbisse -- was mich dazu veranlasste, die Erzieherinnen um ihre Kürbisrezepte zu bitten. Und dann ging's los: alle Kinder und Erwachsene wurden auf einen Traktoranhänger verladen und zur Pflückstelle gebracht.
Das war schonmal lustig. Die Zweige der Apfelbäume waren so voller Äpfel, dass selbst die Kleinsten bequem an die Äpfel herankamen. Wir pflückten an einer Stelle, wo zwei Apfelsorten wuchsen: MacIntosh, das ist der beliebteste und am meisten verbreitete Apfel hier und Cortland -- ebenfalls rot und knackig, aber etwas kleiner und härtere Schale.
Hier wachsen übrigens über 100 Apfelsorten auf mehr als 15.000 Bäumen. Eine große Tüte pro Gruppe gab es geschenkt. Die Kinder hatten immer nur eine Hand frei zum pflücken, in der anderen hatten sie einen Apfel zum essen, frisch vom Baum. Sogar unser Moritz, der alles zerkleinert und am besten vorgekaut mag, hat sich einen besonders roten geschnappt. Nachdem geklärt war, dass er wirklich nicht vergiftet ist, hat er ihn fast aufgegessen.
Dann wurde noch schön gepicknigt und im Hofladen Apfel-Cider und Apfelaufstrich verkostet und gekauft. Und dann gings zurück in die KiTa zum Mittagsschlaf.

