Live free or die, Meiner!

Stimmen aus der Wildnis

Und das war es für uns wirklich: happy. Zuallererst weil wir so nette Gäste hatten -- Andreas und Jamina. Unseren dritten Gäste behandelten wir nicht ganz so zuvorkommend, er wurde aufgegessen.

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Zuvor allerdings hatte Micha tatkräftige Unterstützung in der Küche. Andreas hatte Klossmehl mitgebracht und so gab es zusätzlich zu Gemüse und Kartoffeln und Füllung und Fleisch noch echte vogtländische Klösse. Auch dieses Mal ist die Ente prima gelungen und wir haben eine Menge dazugelernt. Diese schien nämlich jünger zu sein als die erste, hatte kaum Fett und war kleiner, brauchte aber genauso lange im Ofen. Dazu gabs noch eine Truthahnbrust, weil das so üblich ist und weil wir uns nicht sicher waren, ob alles reicht.

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Dann war es natürlich wie immer. Nur die vernünftigen Kinder konnten nach dem Essen noch aufstehen und spielen. Sie essen ja einfach immer nur soviel, wie sie vetragen: von jedem ein Gäbelchen oder Löffelchen und ganz viel Apfelsaft zum Runterspülen.

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Die Erwachsenen benötigten dagegen diverse Verdauungshilfen und saßen letztlich fast drei Stunden quatschend vor den Essensresten, immer mal wieder nippend und kostend. Die Kinder haben derweil wunderbar zusammen gespielt. Vor allem Charlotte hat es genossen, ein gleichaltriges und so nettes Mädchen wie Jamina bei sich zu haben. Moritz hat nach einigen Anpassungsschwierigkeiten auch mitspielen dürfen und außerdem von Fußballexperte Andreas jede Menge gelernt, was dazu fürhte, dass er sein Poldi-Shirt auch im Bett kaum ausziehen wollte.

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Samstag erklärte sich dann Andreas bereit, ein leichtes Essen zu kochen -- sehr lecker, der Gemüseauflauf, wenn er auch kaum Beifall bei den fleischverwöhnten Zwergen gefunden hat.

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Für uns aber genau richtig -- ja und dann war unser Besuch schon wieder weg. Die paar Tage vergingen wie im Flug und wir hoffen auf ein zweites Mal nächstes Jahr! Dann ging der Rest eines faulen Wochenendes ganz schnell vorüber. Gestern am 1. Advent wurden Pfefferkuchen und ein schöner Baumkuchen verspeist, die uns ein liebenswürdiges Care-Paket aus Halle hat zukommen lassen. Und dann begann schon Michas Workshop -- mit einem Dinner beim Chef. Und noch jemand ist furchtbar aufgeregt: Charlotte hat am Freitag Geburtstag, und nur die importierten Adventskalender aus Berlin können die Wartezeit ein wenig versüßen.

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