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Stimmen aus der Wildnis

Money, Money

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Fr, 18 Dez 2009

Nun ist es doch ein bißchen knapp geworden. Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke, Winterutensilien und vor allem unvorhersehbare Strom- und Ölrechnungen setzen uns ein wenig zu. Wieder etwas, das wir lernen -- und in Chronistenpflicht festhalten müssen.

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Da unsere Heizung mit Öl funktioniert, haben wir einen Tank im Keller. Im Sommer wurde der natürlich nicht benötigt und wir hatten keine Kosten. Nun müssen wir heizen und können den Ölverbrauch bisher nicht wirklich abschätzen. Einmal im Monat kommt der große Öllaster vorbei und die Kollegen schauen nach, wieviel wir verbraucht haben und füllen den Tank auf. Der Preis pro Gallon ist bisher stabil geblieben, doch unsere Rechnung wurde von Oktober zu November zu Dezember natürlich immer höher.

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Nur leider wächst Michas Gehalt nicht mit. Aber kein Grund zur Sorge -- die Uni hat sich bereit erklärt, unseren Flug im Sommer in die USA zu bezahlen und so kommt hoffentlich bald ein warmer Regen in diese kalte Winterzeit. Außerdem hatten wir von vornherein damit gerechnet, Extrakosten wie Geschenke und Urlaub aus Spargeld zu bezahlen. Also alles im grünen Bereich!

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Es ist schon eine Umstellung, mit nur einem Einkommen rechnen zu müssen. Und obwohl ich ja einige Beiträge zum Thema gemacht habe, ist es anders, wenn es einen selbst betrifft. Dabei sind wir nicht arm! Von dem Geld, das uns für variable Kosten im Monat bleibt, gehen schon mal 600 für Lebensmittel drauf -- die sind etwas teurer als in Deutschland. Dafür tanke ich unseren 20-Gallon-Autotank (fast 80 l) dank Rabattkarte zweimal im Monat für jeweils 30 Dollar voll! Dazu kommen noch Strom-, Öl- und Telefonrechnung. Klamotten und Spielzeuge sind hier aber so dermaßen billig, wenn man wie ich immer noch in Euro umrechnet -- Beispiel: eine "Tierarzt-Barbie" kostet in Deutschland 35 Euro und hier umgerechnet 20 Euro -- da hab ich es vielleicht etwas übertrieben. ABER uns war ja klar: es wird eine interessante Erfahrung, auf jeden Fall eine Investition und kein Gewinngeschäft, hier für zwei Jahre zu leben.

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